Schutzkonzept für professionellen Musikunterricht
Nähe gestalten. Grenzen achten. Verantwortung übernehmen.
Guter Musikunterricht bedeutet für uns mehr als eine hochwertige fachliche Ausbildung. Wir möchten Kinder, Jugendliche und Erwachsene in ihrer musikalischen und persönlichen Entwicklung fördern und einen Raum schaffen, in dem sich alle sicher, wertgeschätzt und ernst genommen fühlen.
Als Musikpädagoginnen und Musikpädagogen sind
wir uns unserer besonderen pädagogischen Verantwortung bewusst. Wir achten persönliche Grenzen und setzen uns entschieden gegen jede Form von Gewalt, Missbrauch und Diskriminierung ein.
Haltung leben
Guter Musikunterricht bedeutet für uns mehr als eine hochwertige fachliche Ausbildung. Wir möchten Kinder, Jugendliche und Erwachsene in ihrer musikalischen und persönlichen Entwicklung fördern und einen Raum schaffen, in dem sich alle sicher, wertgeschätzt und ernst genommen fühlen.
Als Musikpädagoginnen und Musikpädagogen sind wir uns unserer besonderen pädagogischen Verantwortung bewusst. Wir achten persönliche Grenzen und setzen uns entschieden gegen jede Form von Gewalt, Missbrauch und Diskriminierung ein.
Unser Schutzkonzept
Mit unserem Schutzkonzept formuliert der Tonkünsteverband Hamburg gemeinsame Grundsätze für einen professionellen und sicheren Musikunterricht. Es soll Orientierung im pädagogischen Alltag geben und eine Kultur fördern, in der Grenzen wahrgenommen, respektiert und angesprochen werden können.
Für Kolleginnen und Kollegen, die an Einrichtungen wie Musikschulen tätig sind, gelten dabei die Schutz- und Präventionskonzepte der jeweiligen Einrichtungen vorrangig.
Unsere Grundsätze
Der Tonkünsteverband Hamburg setzt sich darüber hinaus für den Aufbau einer unabhängigen Beratungs- und Beschwerdestelle für den Bereich der musikalischen Bildung sowie für ein geeignetes Zertifizierungssystem im Bereich Kinderschutz ein.
Musikalische Bildung braucht fachliche Qualität, pädagogische Verantwortung und sichere Rahmenbedingungen.
Kontakt
Bei Fragen oder Rückmeldungen für Musiker:innen, Lehrkräfte und Schüler:innen

Shoko Kuroe
Beauftragte des Tonkünsteverbands Hamburg für Fragen des Kinderschutzes und Machtmissbrauchs
Shoko Kuroe studierte Klavier an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Sie ist freischaffend tätige Konzertpianistin, Klavierpädagogin, Musikvermittlerin und Autorin.
Seit über 20 Jahren beschäftigt sie sich mit Themen rund um sexuelle Gewalt und insbesondere mit (Macht)missbrauch im Klassischen Musikbereich. 2026 erhielt sie das Zertifikat „Machtmissbrauch erkennen und verhindern“ der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Sie ist Beisitzerin des Vorstands und Beauftragte für Fragen des Kinderschutzes und Machtmissbrauchs des Tonkünsteverbands Hamburg.
Kontakt: email hidden; JavaScript is required
Anlaufstellen
Bei Fragen, Unsicherheiten oder Verdachtsfällen können sich Betroffene, Angehörige, Freunde, Zeugen und Fachkräfte an verschiedene Beratungs- und Hilfsangebote wenden.
Viele Angebote beraten auch anonym.
Weiterführende Dokumente
Im Notfall
Bei akuter Gefahr oder unmittelbarer Bedrohung:
Polizei 110
Rettungsdienst / Feuerwehr 112
Kinder- und Jugendnotdienst Hamburg
Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche in akuten Krisen und Notlagen.
040 42815-3200