Wir setzen uns ein!
Der Tonkünsteverband Hamburg vertritt die Interessen aller Berufsmusiker:innen der Hansestadt gegenüber Behörden, Institutionen, Organisationen sowie der Öffentlichkeit. Wir machen unsere Mitglieder in Politik und Gesellschaft sicht- und hörbar und übernehmen Verantwortung für die Musikstadt Hamburg. Der von den Mitgliedern gewählte Vorstand führt ehrenamtlich die Geschäfte des Vereins und wird dabei tatkräftig von unserem Büroleiter Felix Berge sowie unserer Geschäftsführung Dr. Viola Kromer unterstützt.

Christian Moritz

Jannis Wichmann

Beate Fiebig

Chantal Nastasi-Zinn

Viola Kromer

Felix Berge
Unsere kulturpolitschen Forderungen in Kurzform:
Freiberuflich Musikschaffende bilden das Rückgrat der musikpädagogischen und kulturellen Versorgung in Hamburg. Wir als Tonkünsteverband Hamburg sind der einzige Berufsverband dieser großen Gruppe freiberuflich Musikschaffender auf Landesebene und damit die naheliegende Struktur, um ihnen eine Stimme, Beratung und professionelle Unterstützung zu geben. Wir stellen vor diesem Hintergrund vier Forderungen an die Hamburger Kulturpolitik, um als starker Berufsverband die Belange unserer Mitglieder optimal umsetzen zu können.
1. Institutionelle Grundförderung des Tonkünsteverbands Hamburg
Um als Berufsverband eine wirksame Beratungs- und Anlaufstelle zu sein, bedarf es einer institutionellen Förderung, wie sie in anderen Bundesländern bereits Realität ist. Ziel ist eine dauerhafte Geschäftsstelle mit verlässlichen Ansprechzeiten, einem umfassenden Leistungsportfolio, qualifiziertem Personal und fachlicher Expertise.
2. Förderstrukturen für freiberufliche Lehrkräfte
In Hamburg fehlt es an adäquaten Förderstrukturen für private musikpädagogische Lehrkräfte. Wir fordern einen mehrstufigen Förderansatz: von entsprechenden Mittelfestschreibungen in bestehenden Förderprogrammen über eine eigene Projektförderung bis hin zur Möglichkeit einer individuellen Förderung für Instrumentalunterricht bei privaten Lehrkräften. Unsere langfristige Vision: Gebührenfreier Instrumentalunterricht für alle Kinder und Jugendlichen, unabhängig vom Einkommen der Eltern und vom Anbieter, ob öffentliche Musikschule oder freiberufliche Lehrkraft.
3. Raumnutzung und Integration in den Ganztag
Der Ganztagsunterricht erschwert freiberuflichen Musiklehrkräften die Nutzung kostengünstiger (Schul-)Räume und schrumpft die Zeitfenster für den Instrumentalunterricht drastisch. Wir fordern eine gleichberechtigte und kostenfreie Mitnutzung von Schulräumen für private Musiklehrkräfte sowie die Erarbeitung eines Hamburger Modells für die Integration privater Musiklehrkräfte in den Ganztag sowie in den Vormittagsunterricht.
4. Künstlerische Exzellenz und Nachwuchsförderung
Private Lehrkräfte benötigen die finanziellen Mittel und Angebote, um begabte Schüler:innen in besonderem Maße fördern zu können, etwa durch zusätzlichen Unterricht, studienvorbereitenden Angebote, Auftritte oder Ensemblearbeit. Wir fordern Projektförderung für Ensemblearbeit von freiberuflichen Musikpädagog:innen, gleichberechtigten Zugang zu Auftrittsmöglichkeiten für Schüler:innen privater Lehrkräfte, etwa im Rahmen bestehender Konzertformate in der Elbphilharmonie und Laeiszhalle und eine Finanzierung von Angeboten zur Begabtenförderung und Studienvorbereitung über den Tonkünsteverband.
Unsere ausführlichen kulturpolitischen Forderungen: Kulturpolitische_Forderungen_Tonkünsteverband_HH (PDF)
Ehrenmitglieder
Ulrike Beißenhirtz
Esther Bejarano (gest. 10.07.2021)
Christian Halseband
Friederike Haufe
Uta Leber
Markus Menke
Prof. Dr. Dr. Hermann Rauhe
Detlef Saßmannshausen
Prof. Wolfhagen Sobirey
Dr. phil. Stephanie Schiller
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