Professionell, konstruktiv und lösungsorientiert

1. Vorsitzender Christian Moritz blickt auf den DTKV Bundesausschuss und die Bundesdelegiertenversammlung in Mannheim zurück.

Am 08. und 09. November 2025 fanden in Mannheim die 2. Bundesausschuss-Sitzung und die 63. Bundesdelegiertenversammlung statt. Erstmals durfte ich den Tonkünsteverband Verband Hamburg dort auf Bundesebene vertreten und war am Ende hoch erfreut über die stets konstruktive und lösungsorientierte Zusammenarbeit der unterschiedlichen Landesverbände, des Bundespräsidiums und der Geschäftsführung.

In freundlicher Atmosphäre durften alle Anliegen und Meinungen vorgetragen werden und wurden dann respektvoll diskutiert, was nicht zuletzt an der höchst professionellen Leitung durch den DTKV-Präsidenten Prof. Christian Höppner lag.

Erfolgreiche Arbeit auf Bundesebene | Es war besonders beeindruckend zu sehen, wie vernetzt der DTKV mittlerweile ist und wie sehr der Verband auf bundespolitischer Ebene wahr- und ernstgenommen wird. Bei allen wichtigen – unseren Berufsstand betreffenden – Themen wie Umsatzsteuerfreiheit, Aktivrente, Herrenbergurteil u.a., wird der DTKV gehört und kann sich aktiv einbringen.

Bundesauschuss-Sitzung am 08. November 2025 | Das intensive Sitzungswochenende begann am 08. November mit der Sitzung des Bundesausschusses, wo diese Themen auch diskutiert wurden. Nach den protokollarischen Pflichten wurde in dieser Versammlung aber erst einmal den sehr interessanten „Berichten aus den Landesverbänden“ viel Zeit eingeräumt. Die anwesenden Verbände berichteten über spezifische Probleme und Herausforderungen aber auch über positive Entwicklungen, Veranstaltungen und Ereignisse. Als eines der wichtiges Themen stellte sich dabei die Neugewinnung – insbesondere jüngerer – Mitglieder da. Für Hamburg konnte ich von unserer – schon unter dem Vorsitz von Stephanie Schiller – begonnen Neuaufstellung mit neuem Namen, neuer Website, Social Media Präsenzen, der Serviceorientierung durch die Bereitstellung von substantielleren Informationen, Schülerkonzerte, Fachaustausche, Mitgliederpräsentation auf der Website, das anstehende Fotoshooting für unsere Mitglieder oder unsere sich entwickelnden Kontakte in die Hamburger Politik berichten.

Bundesdelegiertenversammlung am 09. November 2025 | Am Sonntag folgte dann das große Treffen aller Delegierten der verschiedenen Landesverbände. Wieder wurden zügig aber gewissenhaft alle protokollarischen Pflichten abgearbeitet. Das Präsidium berichtete über die Aktivitäten des vergangenen Jahres und Schatzmeister Wilhelm Mixa präsentierte den Rechnungsprüfbericht 2024 sowie den Planetat 2026/2027. Mit großem Dank wurde dem Präsidium die Entlastung erteilt, bevor verschiedene Anträge behandelt wurden. So wurde u.a. beschlossen, das eine Arbeitsgruppe für Bundesauschuss und Bundesdelegiertenversammlung Geschäftsordnungen erarbeitet.

Antrag auf Namensänderung aus Hamburg | Mit dem Antrag auf eine Änderung des Verbandsnamens in „Deutscher Tonkünsteverband“ war Hamburg mit einem eigenen Antrag vertreten. Vorab hatte unser Vorstand schon eine ausführliche Begründung als Anlage zum Antrag an alle Landesverbände und das Bundespräsidium versendet. Nach einer konstruktiven Diskussion wurde von Hans-Wilhelm Kaufmann (DTKV Bremen) der Vorschlag unterbreitet, eine Arbeitsgruppe zur Umbenennung des Verbandes einzurichten. Daraufhin habe ich unseren Antrag zurückgezogen und die Einrichtung der Arbeitsgruppe wurde mit großer Mehrheit beschlossen. Nun gilt es Vorschläge für eine Umbenennung und die damit verbundenen Konsequenzen zu erarbeiten. Hamburg wird sich hieran selbstverständlich aktiv beteiligen.

Eine weitere Arbeitsgruppe wird sich mit der möglichen Gründung von freien Kulturgenossenschaften befassen, die der Schatzmeister Wilhelm Mixa angeregt hat.

Dieser kurze Bericht soll ein kleiner Einblick in die laufende Verbandsarbeit sein, die ich als sehr engagiert und produktiv wahrnehmen durfte. Höchst interessant waren auch die vielen guten Gespräche am Rande der Versammlungen oder beim gemeinsamen Abendessen, die die Möglichkeit gaben, sich ein wenig besser kennenzulernen und sich entspannt auch über kontroverse Themen auszutauschen. Herzlichen Dank auch an unsere Bundesgeschäftsführerin Elisabeth Herzog-Schaffner, für die gute und reibungslose Organisation der Versammlungen.

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