### Informationen zum Coronavirus (COVID-19) ###

An dieser Stelle sind wir bemüht, Sie auf dem Laufenden zu halten, was den Umgang mit dem Corona-Virus angeht. Aktuell dringende Informationen erhalten Mitglieder des DTKV Hamburg weiterhin über den internen Newsletter.

(30.03.2020)

Seit gestern Abend finden Sie unter www.ifbhh.de alle Informationen zu der Corona Soforthilfe von Bund und Land und auch zu dem ausgeweiteten IFB Förderkredit Kultur. Anträge auf Soforthilfe können ab Montag im Laufe des Tages online gestellt werden unter: www.ifbhh.dehttps://www.ifbhh.de/foerderprogramm/hcs Weitere Hilfemaßnahmen finden Sie hier: https://www.hamburg.de/bkm/13729684/hilfsmassnahmen-fuer-kultur-und-kreativwirtschaft

(25.03.2020)

Künstlerinnen und Künstler, die als Solo-Selbständige in der KSK gemeldet sind und in Hamburg ihren Hauptwohnsitz haben, können die Hamburger Corona Soforthilfe der IFB in Anspruch nehmen. Darüber hinaus wird ein Nothilfefonds in Höhe von zwei Millionen Euro eingerichtet, mit dem auf Antrag Ausfälle ausgeglichen werden können, die durch andere Hilfsmaßnahmen nicht erfasst werden: https://www.ifbhh.de

Hilfreich ist auch diese Plattform über Soforthilfen für Soloselbstständige der Kreativberufe: https://padlet.com/kreativedeutschland/zu41puas9yk3

(21.03.2020)

Neben dem Hamburger Schutzschirm gibt es noch weitere finanzielle Not- und Soforthilfe bei:
Nothilfe-Programm der GEMA für Mitglieder und Kunden vV. Weitere Infos HIER
40 Mrd. Euro Solidaritätsfonds der Bundesregierung (in Planung) für Solo-Selbstständige und Kleinunternehmen
Hilfsmaßnahmen für Kultur und Kreativwirtschaft der BKM Hamburg
Soforthilfe der GVL: GVL-Berechtigte haben die Möglichkeiten für Honorarausfälle, die durch Covid-19-bedingte Veranstaltungs- oder Produktionsabsagen entstanden sind, eine einmalige Hilfe in Höhe von 250 Euro im Rahmen der sozialen Zuwendungen der GVL zu erhalten. Mehr Infos hier
Nothilfefonds der DOV: Die Deutsche Orchestervereinigung hat einen Nothilfefonds eingerichtet und einen Spendenaufruf gestartet. Alle Informationen hier.
Nothilfefonds der Deutschen Orchesterstiftung: Die Deutsche Orchesterstiftung hat einen Notfallfonds eingerichtet und einen Spendenaufruf gestartet. Infos zur Beantragung von finanzieller Unterstützung finden sich hier. Die Mitgliedschaft im DOV ist keine Voraussetzung) 
Nothilfefonds von Crescendo: Das Musikmagazin Crescendo hat ebenfalls ein Hilfskonto eingerichtet. Musiker*innen können bis 500 Euro formlos per Mail beantragen. Alle Informationen hier.
Kurzarbeitergeld für Angestellte: Sofern Sie mindestens eine*n Mitarbeiter*in beschäftigen, können Sie Kurzarbeitergeld beantragen. Beim Kurzarbeitergeld übernimmt die Bundesagentur für Arbeit 60-67 Prozent des ausgefallenen Nettolohns und erstattet der*m Arbeitgeber*in die Sozialbeiträge für die ausgefallenen Arbeitsstunden. Für die Beantragung von Kurzarbeitergeld müssen mindestens 10 Prozent der Belegschaft von einem erheblichen Arbeitsausfall betroffen sein. Achtung: Kurzarbeitergeld gibt es nicht für geringfügig Beschäftigte! Alle wichtigen Infos hier.

(21.03.2020)

Neuste Informationen aus der Bundesgeschäftsstelle des DTKV zu Online-Unterricht und Corona Soforthilfe.

https://dtkv.net/ORG/nachrichten/uebersicht/914-online-unterricht-als-chance-der-dtkv-unterrichtsvertrag.html

https://dtkv.net/ORG/nachrichten/uebersicht/913-finanz.html

(21.03.2020)

Der Hamburger Senat hat einen „Schutzschirm für Corona Geschädigte“ beschlossen.  Man kann bei „email hidden; JavaScript is required“ einen Antrag stellen.

Antrags-, Bewilligungs- und Auszahlungverfahren starten bereits in der
nächsten Woche. Das Programm ist explizit auch für Freiberufler, Künstler*innen, Kulturschaffende etc. gedacht.
Hier ein Link:

https://www.hamburg.de/coronavirus/13737132/2020-03-19-bwvi-eckpunkte-schutzschirm/

(19.03.2020)

Wir haben jetzt offiziell Auskunft vom Büro der Gesundheitssenatorin:

»Unter Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln (regelmäßiges
Händewaschen, Abstand halten, kein Händeschütteln, Nies- und
Hustenetikette einhalten) und Beachtung dass die Personen mit denen Sie
arbeiten keine Erkältungssymptome zeigen, keine Kontaktperson zu
Infizierten sind oder gerade aus einem Risikogebiet zurück gereist sind
kann Einzelunterricht gegeben werden.

Man sollte allerdings evtl. prüfen, ob es andere Wege gibt den
Unterricht  durchzuführen z.B. über Videokonferenz. Je weniger
Kontakte desto besser.«

Heißt: privater Instrumentalunterricht ist in Hamburg NICHT verboten!


Hier Informationen der Bundesgeschäftsstelle des DTKV (Stand 19.03.2020):

Auf Bundesanweisung sind derzeit zu verbieten:
 – Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich sowie Reisebusreisen.

Dienstleister und Handwerker sollen ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen können.

  • Der DTKV geht in Absprache mit einem Justiziar davon aus, dass Privatmusiklehrer*innen zu den privaten Bildungseinrichtungen im Außerschulischen gehören, die vom Verbot betroffen sind.  Zu beachten ist, dass andere Juristen auch andere Meinungen vertreten werden.
  • Sofern allgemeinbildende Schulen in Ihrem Umfeld auf behördliche Anweisung geschlossen, aber keine Aussagen zu (privaten) Musikschulen und Privatmusikunterricht getroffen werden, wenden Sie sich bitte an die zuständige Behörde (i.d.R. das örtliche Gesundheitsamt), um zu erfahren, ob Ihre Musikschule/ der Privatmusikunterricht ebenfalls von dieser Anordnung erfasst ist.
  • Selbstständige (wie z.B. Honorarlehrkräfte an Musikschulen) können bei einer angeordneten Musikschulschließung oder Quarantäne – mit einer schriftlichen Bestätigung – direkt bei der zuständigen Behörde einen Antrag auf Entschädigung stellen. Sie erhalten dann eine Entschädigung, deren Höhe sich an ihrem letzten Jahreseinkommen bemisst. Diese zahlt die zuständige Behörde direkt an sie aus.  Zu beachten ist dabei jeweils, dass alle Anträge schriftlich mit einer Frist von drei Monaten nach Einstellung der verbotenen Tätigkeit oder nachdem die Arbeit wieder aufgenommen werden kann, gestellt werden muss (Quelle VdM).
  • Wir empfehlen ferner, dass die Mitglieder, die in der Künstlersozialkasse sind, ihre Schätzung ihres voraussichtlichen Jahreseinkommens der Künstlersozialkasse gegenüber aktualisieren. Dies ist erforderlich, damit die Sozialversicherungsbeiträge, die an die KSK zu zahlen sind, per aktualisiertem Bescheid ebenfalls reduziert werden können und nicht zu einer zusätzlichen Liquiditätsbelastung bei den Mitgliedern führen.

Unter dem Dach des Deutschen Musikrats wird bereits ein befristetes Grundeinkommen für Freiberufler*innen im Musikbereich gefordert. Weitere Schritte werden folgen.

Für viele Musikschaffende, Pädagoginnen und Pädagogen sowie Kultureinrichtungen steht durch die Absage von Veranstaltungen sowie weitere Einschränkungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie die Existenzen Frage. Deshalb geht es nun auch darum, Arbeitsplätze im Musikleben zu sichern und soziale Härten zu vermeiden sowie Solidarität mit den Kulturschaffenden zu zeigen und einzufordern. Wie der Landesmusikrat unterstützt auch der Deutsche Tonkünstlerverband daher ausdrücklich den Vorschlag, zeitnah einen Notfallfonds für Betroffene zu etablieren:
https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/bundesregierung-startet-hilfsmassnahmen-wegen-coronavirus-kulturstaatsministerin-gruetters-kultur-und-kreativwirtschaft-muessen-massiv-unterstuetzt-werden–1730406


Steuerliche Hilfsangebote:

Unternehmen und Selbständige, die wegen des Coronavirus in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten, können zur Entlastung verschiedene steuerliche Hilfsangebote im Kontakt mit ihrem zuständigen Finanzamt nutzen. Dazu gehören:
– Herabsetzung oder Aussetzung laufender Vorauszahlungen zur Einkommensteuer auf Antrag
– Stundung fälliger Steuerzahlungen
– Erlass von Säumniszuschlägen
– Verzicht auf Vollstreckungsmaßnahmen

Was in jedem Fall von Kultureinrichtungen und Kulturakteuren getan werden sollte:
Ausfalldokumentation:
– Musiker*innen und Musikpädagogen und allen im Musikbereich Tätigen ist zu empfehlen, abgesagte und ausgefallene Veranstaltungen/Aufführungen/Workshops etc. mit Datum, Zeit- und Erlös- Honorarangaben sowie Veranstalter zu dokumentieren;
– Eigene Schätzung der Verluste auf den Monat berechnet;
– Dokumentationen sammeln und im Fall von Notfallförderung einreichen.
Meldung von Einnahmeausfällen bei der Künstlersozialkasse
– Einnahmeneinbußen sollten sofort bei der Künstlersozialkasse gemeldet werden. Damit sinken auch monatliche Beitragszahlungen.
– Die Künstlersozialkasse ist unbürokratisch bereit, fällige Beiträge zu stunden oder Voraussetzungen für Beitragsreduzierungen abzusenken.
– KSK Formulardownload und Informationen hier: www.kuenstlersozialkasse.de

https://www.kuenstlersozialkasse.de/fileadmin/Dokumente/Mediencenter_Künstler_Publizisten/Vordrucke_und_Formulare/Aenderung_Arbeitseinkommen.pdf


Wir empfehlen Ihnen ferner:

  • das Papier „10 Tipps zur betrieblichen Pandemieplanung“ von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung e.V. (DGUV), dem Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte e.V. (VDBW) und dem Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit e.V. (VDSI), das veröffentlicht ist unter https://publikationen.dguv.de/widgets/pdf/download/article/2054.
  • Falls Sie Reisen gebucht haben:

Die Bahn bietet eine entsprechende Kulanzregelung an:

https://www.bahn.de/p/view/home/info/kulanzregelung_corona.shtml

Auch Fluggesellschaften bieten eventuell die Möglichkeit einer Umbuchung ohne konkreten neuen Termin. Bsp. https://www.lufthansa.com/de/de/fluginformationen

Aktuell gibt es zwei Petitionen die interessant sein könnten:

https://www.change.org/p/finanzminister-olaf-scholz-und-wirtschaftsminister-peter-altmaier-mit-dem-bedingungslosen-grundeinkommen-durch-die-coronakrise?recruiter=858676379&utm_source=share_petition&utm_campaign=psf_combo_share_message&utm_medium=whatsapp&recruited_by_id=1a626c84-8572-4780-b530-bea77a689370&utm_content=washarecopy_20820136_de-DE%3Av4

https://www.openpetition.de/petition/online/hilfen-fuer-freiberufler-und-kuenstler-waehrend-des-corona-shutdowns-2

Aktuelle und hilfreiche Links (aktualisiert am 21.03.):

https://www.dov.org/oeffentliche_meldungen/corona-krise-solidarischer-hilferuf-der-dov-fuer-ihre-freischaffenden

https://www.pr-agent.media/news/2020/der-hamburger-schutzschirm-fuer-corona-geschaedigte-unternehmen/12877

https://www.zeit.de/politik/deutschland/2020-03/regierung-plant-milliardenschweres-hilfspaket-fuer-solo-selbststaendige-coronavirus

https://www.spiegel.de/karriere/selbst-yoga-unterricht-geht-aus-dem-homeoffice-a-ebe0aba4-6108-4927-8fde-053008f6901e

https://www.tagesschau.de/inland/hausmusik-faq-101.html